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Dom Sanierung

Die Basilika der Schmerzensmutter im polnischen Limanowa ist ein Sandsteinbeinbau, der in den Jahren 1911 bis 1918 errichtet wurde. Das Baumaterial stammt aus den Karpaten und wurde der Măgura-Formation entnommen.

Die massiven Schäden an der 100-jährigen Kirche, die sich im Vorzustand zeigten, lassen sich durch die speziellen Eigenschaften des Karpatensandsteins erklären. Es handelt sich um eine Gesteinssorte, die aus Kalk, Ton und beigemischtem Glimmer besteht. Sie zersetzt sich mit der Zeit in einzelne Schichten. Die obersten Schichten hatten sich teilweise aufgrund von Verwitterungsprozessen von der Fassade gelöst, die Außenhülle wies tiefgreifende Beschädigungen auf. In der Vergangenheit hat es Versuche gegeben, mit Hilfe von Mörtel die Lücken zu füllen und die schadhaften Stellen zu verkleben. Dadurch entstanden weitere Beschädigungen.

In schattigen Bereichen wucherten Flechten und Moose und hielten die Fassade in einem dauerhaft feuchten Zustand. Die unteren Abschnitte wiesen starke Salzausblühungen auf, da der poröse Stein wie ein Schwamm salzige Feuchtigkeit aus dem Boden saugt. Der hölzernen Konstruktionselemente des Turms waren rissig und teilweise von Schimmel befallen, die Tragfähigkeit hatte gelitten. Die Eindeckung bestand aus größtenteils schadhaften Ziegeln.

Dach:

Bereich der durchgeführten Arbeiten:

  • Wartung des Dachstuhls wie teilweiser Austausch der Balken und vollständiger Austausch der Latten

  • Auslegen mit einer dampfisolierenden Folie

  • Austausch der Blechbeschläge am Turm, an den Glockentürmchen und Dachhauben

  • Wartung der Kreuze wie Vergolden der Kugeln, auf denen die Kreuze sitzen

  • Beseitigung der Beschädigungen und Wartung der Dachziegel von der Kapellen

  • Vollständiger Austausch der Dachziegel Typ „Mönch und Nonne”

Kontakt

Turm:

Bereich der durchgeführten Arbeiten:

  • Instandsetzung der Holzkonstruktion des Helms wie Austausch der Stützbögen und der Verschalung, Imprägnierung der Holzelemente mit Schutzmittel gegen Pilz- und Insektenbefall sowie mit einem Brandschutzmittel

  • Deckung des Helms mit einem Dachmembran

  • Erneuerung der bestehenden Deckschicht aus Kupferblech unter Einhaltung der historischen Anordnung einzelner Elemente

  • Einbau eines Netzes, das den Bau von Vogelnestern verhindert

  • Instandsetzung der Blitzableitung

Turmkreuz:

  • Restaurierung der Turmspitze, an die das Kreuz angebracht ist

  • Renovierung der zerstörten Vergoldung der Turmkugel

  • Renovierung des Kreuzes wie Reinigung (Metallkugelstrahlverfahren), Feuerverzinken, Pulverlackierung, Wiederherstellung beschädigter Teile, darunter Wiederherstellung zweier 2 Mosaikfenster auf der Grundlage eines erhaltenen Fensters

Fassade:

Bereich der durchgeführten Arbeiten:

  • Entfernung des Moos- und Flechtenbefalls

  • Entfernung der Fugen und erneute Befüllung mit Zementmörtel in mechanischem Verfahren

  • Entfernung der losen Steinschichten

  • Reinigung der Steinelemente im trockenen Sandstrahlverfahren

  • Beschichtung der Steine mit Desinfektionsmittel

  • Verstärkung der Steinoberfläche im Imprägnierverfahren mittels organischen Silizium – Silikonpräparat

  • Vereinheitlichung der Steinverarbeitung und Behandlung der Beschädigungen mittels Mineralkitts

Reliefs und Flachreliefs an der Fassade:

  • Vorreinigung der Reliefs mit weichen Bürsten und Pinsel

  • Verstärkung der aufblätternden, losen Teile der Reliefs mit einem Polyesterharz von hoher Qualität im Einspritzverfahren

  • Mechanische Entfernung alter Verkittungen und Behandlungsschichten aus Zement

  • Verstärkung der geschwächten Steinschichten mittels organischen Siliziumpräparats durch mehrmalige Beschichtung

  • Beschichtung der Steine mit Desinfektionsmittel

  • Verstärkung der Steinoberfläche im Imprägnierverfahren mittels organischen Silizium – Silikonpräparat

  • Ergänzung der Steinschäden mit dem Kalk – Sand – Kitt

  • Farbkorrekturen der behandelten Steinbereiche

  • Hydrophobierung des Steins

  • Vergoldung der ursprünglich vergoldeten Bereiche